Herzlich Willkomen beim Bündnis pro Inklusion in Köln. Auf dem Bild ist der Schriftzug Bündnis pro Inklusion in Köln zu lesen und das Logo ist zu sehen. Es besteht aus einem Labyrinth in Anlehnung an ein Fingergeduldspiel
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Inklusion

Auf dieser Seite finden sie das Inklusionsverständnis vom Bündnis pro Inklusion.

Über den internen Link Literatur finden Sie Texte zur Thematik Inklusion.

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Das Inklusionsverständnis vom Bündnis pro Inklusion

(abgestimmt als "derzeitiges Verständnis" auf dem Bündnistreffen am 14.06.2004)

Ziel des „Bündnisses pro Inklusion“ ist es, dass jeder Mensch universell die Hilfen bekommt, die er zur Entfaltung seines Potenzials benötigt, so er das möchte.

„Wir Vertreterinnen und Vertreter des 'Bündnis pro Inklusion' stellen die Grundlage unseres gemeinsamen Denkens und Handelns dar:

Alle Menschen haben Fähigkeiten und Fertigkeiten und alle sind gleich viel wert. Menschen sind in ihrem Denken, ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Religion und in vielem anderen verschieden. Das ist normal. Es geht darum diese Normalität gegenseitig anzuerkennen und wertzuschätzen. Um das tun zu können, müssen wir unser Denken sowie die Sichtweise über Menschen mit Hilfebedarf dahingehend verändern.
Wir begreifen Verschiedenheit von Menschen nicht als störend, sondern als Gewinn für alle. Nicht der Mensch passt sich an die Gesellschaft an, sondern die Gesellschaft an den Menschen. Inklusion beinhaltet in diesem Zusammenhang auch den Umbau und Abbau von Sondereinrichtungen in den Lebensbereichen Lernen, Wohnen, Arbeit, Gesundheitsvor- und Fürsorge, Bildung, Mobilität, Kultur und Politik. In einer inklusiven Gesellschaft ist keine Integration mehr nötig.
Inklusion gelingt nur, wenn der oder die Einzelne, die Gruppe, die Kommune oder die Gesellschaft offen sind für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen und nicht nur für deren Teilnahme. Teilnahme bedeutet nur, für jeden die Türen zu öffnen. Teilhabe ist aber mehr. Wir, unsere Gemeinden und Institutionen, müssen uns so verändern, dass die Bedürfnisse von behinderten Menschen selbstverständlich berücksichtigt werden und alle Menschen die Angebote nach individuellem Bedarf mitgestalten und selbstbestimmt nutzen können. Menschen mit Unterstützungsbedarf bekommen die Angebote an Förderung, Betreuung, Fortbildung, Unterstützung, Akzeptanz, Ansehen, Wertschätzung, die sie zur Erschließung ihres individuellen Potenziales benötigen. Hilfen, die sinnvoll und notwendig sind, werden zur Verfügung gestellt. Es gibt kein Primat der Finanzen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinem Potenzial.
Gemeint sind damit unter anderem die Bereiche des persönlichen Unterhaltes, der Mobilität, des Informationsaustausches, der sozialen Beziehungen, des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. Teilhabe beinhaltet einen Qualitätssprung.“

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